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VOTIVPARK-GARAGE
EINFAHRT
Sigmund Freud Park, Wien
 
 
 
Die Wirtschaftswunderzeit, sowie die kostensparenden Produktionsprozesse in der Automobilindustrie, ermöglichten einer steigenden Zahl der Bevölkerung die Anschaffung eines eigenen Autos. Im Zeitraum von 1956 bis 1960 verdoppelte sich in Wien die Zahl der zugelassenen PKW. Diese Entwicklung rief zunehmend warnende Stimmen auf den Plan, die sich gegen die Idee einer „autogerechten Stadt“ aussprachen.

Tatsächlich hatte es zunächst noch Bestrebungen gegeben, eine Stadtautobahn quer durch Wien zu legen. Nach und nach gewann jedoch im Rahmen von Roland Rainers Stadtentwicklungskonzeptes die Idee einer Anpassung des Verkehrs an die Gegebenheiten der bestehenden Stadt Vorrang, und 1962 eröffnete mit der Votivpark-Garage die erste öffentliche Tiefgarage Österreichs, mit dem Ziel, die Innenstadt möglichst autofrei zu halten.