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VOTIVPARK-GARAGE
EINFAHRT
Sigmund Freud Park, Wien
 
 
 
Die Konflikte um den öffentlichen Raum erforderten neue Gesetze und Reglementierungen. 1911 brachte die Wiener Polizei eine Gehordnung für Fußgänger heraus, die sie anwies, sich fortan nur mehr auf den vorgesehenen Gehsteigen zu bewegen; 1926 wurde die erste elektrische Ampelanlage an der Opernkreuzung in Wien installiert. Straßenbeleuchtung, Bodenmarkier- ungen, Verkehrsschilder und vor allem die steigende Zahl der im öffentlichen Raum geparkten Autos, veränderten den städtischen Lebensraum nachhaltig.

Mit dem zunehmenden Gebrauch von Lastkraftwagen und der militärischen Nutzung von Kraftfahrzeugen während des zweiten Weltkrieges, waren nach und nach die Barrieren zwischen den sozialen Klassen in Bezug auf die Nutzung von Automobilen aufgehoben worden. Daneben war aber vor allem der fallende Produktionspreis der entscheidende Faktor, weshalb das Auto zum Massenverkehrsmittel avancieren konnte.